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| (openPR) - Jährlich erkranken in Deutschland über 57.000 Frauen neu an Brustkrebs (Robert Koch Institut 2008). In rund 30 bis 40 Prozent der Fälle raten die Ärzte zur Entfernung der gesamten Brust. Um sich nach einer Brustamputation wieder als "vollwertige" Frau zu fühlen und die Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen, entscheiden sich viele Patientinnen, die operierte Brust durch Silikonimplantate wieder aufbauen zu lassen. Die Angst vor Komplikationen wie die einer Kapselfibrose (schmerzhafte Verkapselung), der Rotation (Drehung) oder Dislokation (Verschiebung) des Implantats ist groß. Denn in der Regel wird dann eine erneute belastende Operation fällig und die Implantate müssen ausgetauscht werden. Für betroffene Patientinnen gibt es nun gute Nachrichten: die Ergebnisse zweier Langzeitstudien (1,2) beweisen, dass Implantate die mit MikroPolyurethanSchaum (MPS) Hobbyhure beschichtet sind, ein deutlich geringeres Risiko der genannten Komplikationen aufweisen. Auch Ärzte und Chirurgen mit vielfältigen Erfahrungen im Brustwiederaufbau bestätigen die Studienergebnisse. Spezielle Beschichtung – geringeres Risiko So sieht Dr. med. Klaus Brunnert, Facharzt für Frauenheilkunde und zertifizierter Senologe (Brustchirurg) sowie Leiter der Klinik für Senologie in Osnabrück, in den Studienergebnissen seine eigenen Erfahrungen bestätigt: „Ich setze beim Wiederaufbau einer Brust mit Permanent-Implantaten seit über 20 Jahren überwiegend MPS-beschichtete Implantate ein, um Re-Operationen - gerade bei ehemaligen Krebspatientinnen - zu vermeiden“ erklärt Dr. Brunnert, dessen Schwerpunkt auf der operativen und rekonstruktiven Brustkrebstherapie liegt. „Meine Erfahrungen zeigen, dass die Komplikationsrate bei diesem Implantat-Typ tatsächlich wesentlich geringer ist, als bei Implantaten mit einer anderen Oberfläche“ so Brunnert weiter. „Nicht nur das Risiko einer Kapselfibrose, sondern auch die Häufigkeit von Komplikationen die durch die Verschiebung oder Drehung des Implantats entstehen, lässt sich durch den Einsatz von MPS-beschichteten Implantaten erheblich reduzieren“ erklärt Privatdozentin Dr. med. Christine Solbach, Oberärztin an der Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. „Ich habe in den letzten 8 Jahren immer wieder einmal andere Implantat-Typen ausprobiert. Heute verwende ich aber in der Regel nur MPS-beschichtete Implantate, um die ehemaligen Krebspatientinnen einem möglichst geringen Risiko auszusetzen“ erklärt Frau Dr. Solbach, die am Aufbau des speziell zertifizierten Brustzentrums der Johann Wolfgang Goethe-Universität maßgeblich mitgewirkt hat. Was macht MPS-beschichtete Implantate so verträglich? Die Besonderheit von MPS-beschichteten Implantaten liegt in deren spezieller Beschichtung, die von anderen Implantat-Typen abweicht. Es handelt sich dabei um einen Schaumstoff, der auf die Oberfläche des Implantats aufvulkanisiert wird. Die Dicke dieses Schaums beträgt ca. 2 mm. Die besondere Struktur ermöglicht ein unkompliziertes „Einwachsen“ in das Gewebe, wodurch es seltener zu einer Kapselfibrose kommt. Das heißt, die körpereigenen Bindegewebsfäden können sich nicht mehr so einfach um das Implantat herum zusammenziehen, eine schmerzhafte „Verkapselung“ bleibt aus. Auch dem gefürchteten Drehen, Verschieben oder Wandern des Implantates wird durch das sanfte Verwachsen des Implantates mit dem Bindegewebe Hobbynutten vorgebeugt. Privatdozentin Dr. med. Christine Solbach ist seit 1995 an der Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main beschäftigt und ist Leiterin des dortigen Brustzentrums. Dr. med. Klaus Brunnert ist Facharzt für Frauenheilkunde und zertifizierter Senologe (Brustchirurg) sowie Leiter der Klinik für Senologie, Osnabrück. Dr. Brunnert unterhält darüber hinaus vielfältige Kooperationen mit zertifizierten Brustzentren an Universitätskliniken in ganz Deutschland, u.a. in Frankfurt, Köln und Greifswald. Informationen zu Brustzentren Brustzentren setzen in Deutschland das Vorhaben der Deutschen Krebsgesellschaft um, neue Versorgungsstrukturen in der Onkologie einzuführen. In Deutschland ist nur eine gewisse Anzahl Brustzentren per Zertifikat ausgewiesen. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie wollen mit der Vergabe des Qualitätssiegels „Zertifiziertes Brustzentrum“ dafür sorgen, dass Patienten sicher sein können, in dem zertifizierten Zentrum nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt zu werden. Weitere Informationen zum Thema Frauen http://20six.de/frauenkontakte/ http://girl.blogya.de http://blogs.dhd24.com/Frauen/ | ||
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| Hamburg (ots) - Pünktlich zum Start in die Fahrrad-Saison und passend zum sommerlichen Wetter präsentiert tina, die wöchentliche Frauenzeitschrift aus der Bauer Verlagsgruppe, die besten Tipps und Ratschläge für eine perfekte Fahrrad-Tour. Zusammen mit dem Rad-Profi Martin Müller vom Team Milram zeigt die tina-Redaktion von Kleidung und Ausrüstung bis zur richtigen Verpflegung alles, was man bei einer Fahrrad-Tour beachten sollte: Angefangen beim Fahrrad-Check und wichtigen Ratschlägen zur Sicherheit, über Routenplanung und Fahrrad-Touren mit Kindern bis zur passenden Kleidung und geeignetem Proviant bietet die aktuelle tina praktische Tipps und Tricks. Abgerundet wird der Artikel durch einen Rezeptvorschlag für den perfekten Cheeseburger als Picknick-Mahlzeit. Cheeseburger fürs Picknick Für 4 Personen: 1 kl. Zwiebel fein würfeln. 500 g gemischtes Hack mit der Zwiebel, 1 Ei, 2 EL Paniermehl verkneten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse 4 große, flache Frikadellen formen. In einer großen Pfanne mit 2 EL Öl von jeder Seite 4 bis 5 Min. braten. 2 kl. Tomaten in Scheiben schneiden. 4 Körner-Brötchen halbieren. Untere Hälfte mit je einem Blatt Eisbergsalat und 1 Frikadelle belegen. Je 1 Scheibe Burlander-Käse halbieren und mit den Tomaten darauf verteilen. Je 1 Teelöffel Remoulade und Ketchup daraufgeben, mit Basilikum-Blättchen belegen. Oberen Brötchendeckel daraufsetzen. Weitere interessante Informationen zum Thema Frauen http://bloggercrab.com/blogs/Frauen/ http://frauen.bloggerteam.com/ http://www.tabulas.com/~Frau/ | ||
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| (openPR) - Am 3. Juni 2008 sind in der euregio rhein-maas-nord deutsche und niederländische Geschäftsfrauen und Frauen, die sich in Führungspositionen befinden, eingeladen, die Möglichkeiten grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen auszuloten und Netzwerkarbeit zu betreiben. In Kooperation mit dem B.F.B.M. e.V., Regionalgruppe Mönchengladbach, veranstaltet das euregionale Begegnungszentrum (EBS) einen Abend mit der Unternehmensberaterin Carla Seifert. Frau Seifert hat sich als Deutsche in den Niederlanden erfolgreich mit ihrem Geschäft in der interkulturellen Unternehmensberatung platziert und berät Firmen bei Fusionen und Expansionen. „Mind the difference“ lautet der Titel ihres interaktiven Impulsreferates. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen soll das Netzwerken grenzübergreifend stattfinden. Beginn: 16.30 Uhr – ca. 21.30 Uhr Ort: Warsteiner HockeyPark, 41179 Mönchengladbach Dieses Projekt wird gefördert durch das Interreg IIIA Programm der euregio rhein-maas-nord sowie durch das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW und die Provinz Limburg. Nähere Informationen und die Anmeldeunterlagen erhalten Sie über: Silke Tosch, Projektkoordinatorin EBS, +49-(0)2161- 6985500 oder silke.tosch@euregio-rmn.de | ||
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| Hamburg (ots) - Die Kinder von Tobias Moretti (48) wussten lange gar nicht, was der Papa arbeitet. "Die haben gedacht, ich sei Landwirt oder so was Ähnliches", so der Schauspieler im Interview mit der Peoplezeitschrift FRAU IM SPIEGEL. Als der Nachwuchs ihn mal im Fernsehen als "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen sah, habe "der Sohn gesagt: ,I weiß, was du bischt - du bischt an Theaterspieler!' Dann habe ich sie mitgenommen, sie haben die Aufführung angesehen und waren wie in einem Zauber", erzählt Moretti lachend. Fernsehen dürfen Antonia (10) und Lenz (8) nur gezielt. "Die Kinderfilme sind oft so aggressiv geschnitten, da beginnt schon der Umgang mit Grenzwertigkeiten", betont der Star, der mit Kritik nicht spart. Er kann aber auch selbst welche vertragen. "Kritik ist eines der wichtigsten Dinge, der Grundmotor, für einen Künstler sowieso. Wenn man sich nicht reibt, geht nichts", findet er. Fernab der Schauspielerei baut Tobias Moretti selbst Wein an, in der Toskana. "San Giovese und Malvasia unter anderem, bis jetzt auf dreieinhalb, vier Hektar. Mal sehen, ob wir später noch mehr produzieren." So sei es einfach ein sehr exklusiver Naturwein. "Daraus könnte man aber in einigen Jahren einen hoch qualitativen Tropfen machen." Moretti lebt mit seiner Frau, der klassischen Musikerin Julia (36) und seinen Kindern Antonia und Lenz auf einem Bergbauernhof in den Alpen. Dort werden Rinder und Schweine gezüchtet, es wird Fleisch und Wurst selbst gemacht und Gemüse angebaut. Weitere interessante Blogs mit Thema Frauen: http://www.xanga.com/Frauen http://bloggercrab.com/blogs/Frauen/ http://frauen.bloggerteam.com/ | ||
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| (openPR) - Hamburg, 19. März 2008 – Drei Viertel der Singles sind im Frühling stärker in Flirtlaune als im Winter. Das ergab eine Umfrage der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de (914 Befragte). Jetzt ist die Bereitschaft zum Verlieben groß: Rund drei Viertel verlieben sich öfter im Frühling und Sommer. Und 83 Prozent der Singles sind jetzt häufiger unterwegs als im Winter – Möglichkeiten zum Flirten gibt es also zuhauf: An der Bushaltestelle, beim Joggen, im Straßencafé. Tipps für den erfolgreichen Frühlingsflirt gibt Single-Coach Lisa Fischbach. 1. Trockenübung Wer sich nicht gleich in die Flirtoffensive traut, sollte erst mal unverfänglich in Alltagssituationen üben: Die Bäckerin nach dem leckersten Kuchen fragen, den Barmann nach seinem Lieblingscocktail – kurze Plaudereien machen selbstbewusst und spontan. So bekommen wir Routine, damit im entscheidenden Moment keine Worte fehlen. 2. Ja, ich will! Wichtig fürs Flirten sind eine positive Grundhaltung und die Bereitschaft, auf andere zuzugehen oder sich ansprechen zu lassen. Wer diese Einstellung hat, wirkt offen und sympathisch. Das zieht andere an! 3. Schau mich an Jeder Flirt beginnt mit einem Blick. Durch das In-die-Augen-Schauen nehmen wir Kontakt auf, ein Lächeln unterstreicht das Interesse. Häufig reagiert der andere verunsichert und schaut kurz zur Seite. Wird der Blickkontakt dann aber erwidert und sogar noch gelächelt, gilt das als Einladung. Es kann weitergehen! 4. Schönes Wetter, oder? Die ersten drei Sekunden entscheiden, ob der Flirt erfolgreich wird. Jetzt entsteht der erste Eindruck. Er wird zum größten Teil durch Körpersprache, Mimik und Stimme geprägt – und nur zu einem kleinen Part über den Inhalt des Gesprochenen. Es kommt also nicht darauf an, was gesagt wird, sondern wie. Ein charmantes "Hallo" mit offenem Lächeln hat mehr Flirterfolg als ein einstudierter Anmachspruch. Am besten: Die Situation selbst thematisieren. Das wirkt souverän und offen. 5. Sie sehen aber gut aus Gute Komplimente sind tolle Gesprächseröffner. Die kommen aber nur an, wenn sie ehrlich gemeint sind und eine persönliche Note haben. Nicht zu dick auftragen: Sonst fällt es schwer, das Kompliment anzunehmen. Also lieber: "Tolle Schuhe, stehen Dir gut" als "Du bist die schönste Frau der Party!" 6. Jetzt los! Sie haben schon Blicke und ein Lächeln ausgetauscht? Die Körpersprache Ihres Gegenübers wirkt offen und zugewandt? Dann bloß nicht zögern, sondern loslegen! Sonst grübeln Sie über den Einstieg und verlieren Ihre Spontaneität. http://www.erotische-geschichten.com - Frauen Geschichten | ||
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| München (ots) - Match.com Umfrage ergibt: Männer suchen Traumfrau im Urlaub/ Frauen flirten im Urlaub pragmatischer/ Im Ranking der besten Flirturlaubsziele liegt Südeuropa vorn In der Ferne liegt das Gute manchmal näher! 75 Prozent der Single-Männer und 57 Prozent der Frauen glauben daran, im Urlaub ihren Traumpartner finden zu können. Das ergab eine Umfrage von Match.com, der europa- und weltweit größten Online-Dating Plattform, unter 480 Mitgliedern. Frauen sehen den Urlaubsflirt insgesamt wesentlich pragmatischer. Geflirtet wird zwar gerne, aber bei 81 Prozent endete die Romanze bisher mit der Abreise. 56 Prozent der Männer hingegen haben bereits erlebt, dass die Urlaubsromanze eine Fortsetzung im Alltag fand.Männer flirten im Urlaub aktiver als zuhause: 66 Prozent gaben an, auf Reisen gerne die Initiative zu ergreifen - in heimatlichen Gefilden sind es nur 53 Prozent. Frauen hingegen verändern ihr Flirtverhalten im Urlaub kaum. Und wie weit gehen Singles beim Urlaubsflirt? 59 Prozent der Männer setzen sich hier keine Grenzen, die weiblichen Befragten zeigen sich bei dieser Frage etwas zurückhaltender: Für 48 Prozent der Frauen ist ein intensiver Flirt mit Küssen in Ordnung - mehr jedoch nicht. So hatten auch 64 Prozent der Frauen im Urlaub noch nie intime Beziehungen, bei den Männern waren es lediglich 31 Prozent."Gerade im Urlaub sind die Menschen offener und ausgelassener", so Match.com Flirtcoach Stephan Landsiedel. "Egal, ob in der Eisdiele, beim Sightseeing oder am Strand. Es gibt unzählige Möglichkeiten, kräftig zu flirten!" Singles aus Deutschland fahren dafür gerne nach Südeuropa: 45 Prozent der weiblichen Befragten flirten am liebsten in Italien. Auf dem zweiten Platz folgt Spanien mit 26 Prozent, Platz drei belegt Frankreich. Männer zieht es auch nach Osteuropa: Tschechien, Ungarn & Co belegen bei den männlichen Singles einen überraschenden zweiten Platz hinter Spanien mit 25 Prozent. Erst auf dem dritten Platz bei Singles, Frauen und Männern liegt Italien mit 18 Prozent.Wer noch eine passende Begleitung für die nächste Reise sucht, klickt Match.com an. "Ob für Städtereisen oder Strandurlaub - bei Match.com können alle Singles den Partner finden, der perfekt zu ihnen passt", so Birgitta Schall, Communications Managerin von Match.com. "So wird aus einem Kurztrip vielleicht eine lebenslange Reise auf Wolke Sieben."Auf Anfrage senden wir Ihnen die kompletten Umfrageergebnisse sowie Bildmaterial zu. Zusätzlich stellen wir Ihnen gerne Flirttipps zum Sommer vom Match.com Flirtcoach Stephan Landsiedel zur Verfügung. | ||
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Fräulein war bis in die 1980er Jahre die förmliche Anrede für unverheiratete Frauen (gleich welchen Alters), das in der Schriftform (Briefanrede) verbindlich und zumindest in den 1950er und 1960er Jahren auch im mündlichen Gebrauch noch üblich war. Vergleichbare Ausdrücke finden sich auch in anderen europäischen Sprachen (z.B. "Miss" im Englischen, "(Ma)Demoiselle" im Französischen, "señorita" im Spanischen, "Signorina" im Italienischen, "Fröken" im Schwedischen, "Maighdeann-uasal" im Schottischen Gälischen, und "Iníon" oder "Ógbhean-uasal" im Irischen Gälischen..). Ursprünglich war die Anrede "Fräulein" auf Standespersonen beschränkt. "Frau" bzw. mhd. "frouwe" war keine Geschlechtsbezeichnung (dafür hatte man "Weib" bzw. mhd. "wip"), sondern die Bezeichnung einer Fürstin; so wie auch "Herr" keine Anrede für jedermann, sondern für den Lehnsherren war. Entsprechend bezeichneten das "Fräulein" die Fürstentochter und der "Junker" – der 'junge Herr' – den Fürstensohn, während die "Jungfer" bzw. der "Jungmann" junge Frauen und Männer unabhängig von ihrem sozialen Stand bezeichneten. Diese ursprüngliche Bedeutung von "Fräulein" taucht noch z.B. in Goethes Faust auf, wenn Faust Gretchen mit den Worten anspricht: Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen? Da Gretchen eine Person niederen Stands ist, ist das als eine bewusst galante Anrede zu verstehen, mit der Faust Gretchen nach allen Regeln der (höfischen) Kunst 'anflirten' will. Sie entgegnet so sachlich korrekt wie ungalant: Bin weder Fräulein, weder schön, Kann ungeleitet nach Hause gehn. (vv.2605ff.) Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert etablierte sich die "Fräulein"-Anrede vor allem für berufstätige Frauen (z.B. Angestellte in Warenhäusern, Kellnerinnen und Lehrerinnen), da weibliche Berufstätigkeit damals noch strikt auf die Zeit vor der Ehe beschränkt war. Man denke z.B. an das berühmte "Fräulein Rottenmeier" aus Johanna Spyris Heidi. Nach 1945 wurde das "doitsche Froilain" von den in Deutschland stationierten amerikanischen GIs entdeckt und das "Fräulein" ging als Fremdwort ins Englische ein. Seitdem existiert auch die sprichwörtliche Redensart vom "Deutschen Fräuleinwunder". Heutzutage ist die Anrede "Fräulein" für junge Frauen in Deutschland und Österreich nicht mehr im Gebrauch. Die Frauenbewegung der 1970er Jahre kritisierte den Diminutiv "Fräulein" wegen der gesellschaftlichen Werte und Vorstellungen, die darin zum Tragen kommen: So als ob eine weibliche Person erst dann als erwachsene Frau gelten könne, wenn sie heiratet, während ein Mann immer schon ein vollwertiger "Mann" ist. Denn der "Junker" hatte keine vergleichbare Wortgeschichte bis ins bürgerliche Zeitalter hinein und der "Jungmann" hat sich nur als Schimpfwort für den Hagestolz erhalten, nicht als formelle Kategorie. Ein neues männliches Pendant zu "Fräulein" wie etwa "Männlein" zu bilden, würde wohl niemandem in den Sinn kommen. In den 1980er Jahren wurde das "Fräulein" von Amts wegen abgeschafft. Überlebt hat das Wort "Fräulein" als Anrede für eine weibliche Bedienung in einem Café oder Restaurant, aber auch diese Verwendung stirbt – wie das männliche Pendant "Herr Ober!" – in Deutschland langsam aus. An deren Stelle bürgert sich mehr und mehr ein informelles "Hallo!" oder "Entschuldigung!" ein. ================ Eine Frau (von althochdeutsch frouwa: hohe Frau, Herrin) ist ein weiblicher, erwachsener Mensch. Das geschlechtliche Gegenstück ist der Mann. Der Begriff wird verwendet, um das Geschlecht, die soziale Rolle oder beides zu unterscheiden. Weil sich der Begriff Frau früher nur auf gesellschaftlich höherstehende erwachsene und verheiratete Menschen weiblichen Geschlechts bezog, wurde der Begriff Weib in der breiten Bevölkerung verwendet. Letzterer ist heute eher negativ besetzt und hat dem Begriff Frau für alle erwachsenen weiblichen Menschen Platz gemacht. Martin Luther hatte in seiner Bibelübersetzung in der Schöpfungsgeschichte statt „Frau“ noch das Wort „Männin“ gewählt. Weibliche Kinder und Jugendliche werden als Mädchen bezeichnet (früher auch Fräulein). Das Symbol für eine Frau ist ? – das Venussymbol, die Farbe rot. Weibliche Säuglinge werden in westlichen Kulturen oft mit der Farbe rosa, im Gegensatz zu blau für männliche Säuglinge, in Verbindung gebracht. | ||
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